Geschichte der Stadt

Vor etwa 1.400 Jahren nahmen slawische Stämme das Land in Besitz. Es war viele Jahrzehnte menschenleer, davor germanisch besiedelt. Als es die Stadt noch gar nicht gab, legten die slawischen Kyzziner am östlichen Flußufer der Warnow eine Siedlung an und zum Schutz vor Feinden eine Burg. Diesen Flecken nannten sie "roztoc", was soviel wie "Auseinanderfließen eines Flusses" bedeutet. Zu Zeiten der Slawen-Kreuzzüge geht diese Burg in Flammen auf, als ein Heer des Dänenkönigs Waldemar I. die slawischen Stämme in Mecklenburg und Pommern unterwirft. Verbürgt ist dafür das Jahr 1161 in der Chronik des dänischen Geschichtsschreibers Saxo Grammaticus. Wenige Jahre später besiedeln deutsche Kaufleute und Handwerker die Gegend unweit der heutigen Petrikirche.

Vor etwa 1.400 Jahren nahmen slawische Stämme das Land in Besitz. Es war viele Jahrzehnte menschenleer, davor germanisch besiedelt. Als es die Stadt noch gar nicht gab, legten die slawischen Kyzziner am östlichen Flußufer der Warnow eine Siedlung an und zum Schutz vor Feinden eine Burg. Diesen Flecken nannten sie "roztoc", was soviel wie "Auseinanderfließen eines Flusses" bedeutet. Zu Zeiten der Slawen-Kreuzzüge geht diese Burg in Flammen auf, als ein Heer des Dänenkönigs Waldemar I. die slawischen Stämme in Mecklenburg und Pommern unterwirft. Verbürgt ist dafür das Jahr 1161 in der Chronik des dänischen Geschichtsschreibers Saxo Grammaticus. Wenige Jahre später besiedeln deutsche Kaufleute und Handwerker die Gegend unweit der heutigen Petrikirche. Nach der Bestätigung des lübischen Stadtrechts durch Heinrich Borwin I. vom 24. Juni 1218 folgte eine Erweiterung der Siedlung nach Süden mit der Nikolaikirche als Mittelpunkt. 1232 wird die Marienkircheerstmals urkundlich als Pfarrkirche einer selbstständigen Siedlung erwähnt,[13] die sich westlich, jenseits eines Warnowzuflusses („Grube“), an die ältere Stadt anschloss und über einen eigenen Markt und ein Rathaus verfügte.

 

So begann die wechselvolle Geschichte der späteren Hansestadt, ältesten Universitätsstadt in Nordeuropa, See- und Hafenstadt. Gute Zeiten wie der Reichtum der Hansezeit und Erfolge bei der frühindustriellen Entwicklung wechselten einander mit schlechten Zeiten während des Dreißigjährigen Krieges oder des 2. Weltkrieges ab.

 

Gerade diese so wechselvolle Geschichte macht die Stadt an der Warnow so interessant. Rostock ist einer der Mitgliedsstädte der "Historic Highlights of Germany", einem Zusammenschluß von zwölf mittelgroßen deutschen Städten mit interessanter und sehenswerter Geschichte. Neben den Hansestädten Lübeck und Bremen gehören auch Potsdam und Münster, Bonn und Trier, Heidelberg und Augsburg, Freiburg, Regensburg und Würzburg dazu.